Deutliche Milchsteigerung mit smaXtec: Erfolg bei Agrarprodukte Dedelow GmbH

smaXtec farmer looking at a Holstein cow

Seit 2024 setzt die Milchviehanlage Agrarprodukte Dedelow GmbH mit rund 3.400 Tieren das Gesundheitsmanagementsystem von smaXtec erfolgreich ein. Vieles hat sich seitdem auf der Milchviehanlage verändert:

Auf genaue Beobachtungen wurde im Betrieb schon immer Wert gelegt – mit smaXtec lassen sich diese jetzt noch individueller und präziser gestalten. Geschäftsführer Thomas Lück erklärt: „Vorher hat uns bei allem das eigene Auge Indikation für Handlungen gegeben, und man hat mehr auf Gruppen- oder Gesamtbestand-Reaktionen geguckt. Jetzt mit dem System können wir das viel tierindividueller sehen und können auch bei jedem Einzeltier sehen, ob es läuft oder nicht läuft und da schon, zu einem relativ frühen Zeitpunkt – bevor es vielleicht für den einen oder anderen sichtbar ist – Veränderungen am oder im Tier erkennen.“

Jetzt mit dem System können wir auch bei jedem Einzeltier sehen, ob es läuft oder nicht läuft.

Thomas Lück, Geschäftsführer Agrarprodukte Dedelow GmbH

Präzise pH-Überwachung für optimierte Fütterung

Besondere Erfolge erzielte die Milchviehanlage mit dem pH-Bolus, der in der Regel bei 10% der Herde eingesetzt wird, sowie der dazugehörigen individuellen Beratung durch die smaXtec-Rinderspezialberatung. „Die Werte, die wir aus den pH-Boli ermitteln, sollen uns in der täglichen Fütterung helfen“, berichtet Thomas Lück. Durch die kontinuierliche Messung des pH-Wertes können Potenziale oder Fehler in der Fütterung rasch erkannt und Anpassungen vorgenommen werden, um eine optimale Wiederkauaktivität und Verdauung und infolgedessen höhere Leistung der Kühe zu gewährleisten. „Wir arbeiten regelmäßig mit der Rinderspezialberaterin von smaXtec zusammen – sei es durch Vor-Ort-Audits, Videocalls oder schnelle Abstimmungen per WhatsApp. Sie gibt uns wertvolles Feedback und meldet sich, wenn sie in der Auswertung Auffälligkeiten erkennt“, so Thomas Lück weiter.

Konkrete Verbesserungen mit messbarem Erfolg

Und dieses Feedback macht sich auch in den Zahlen erkennbar. In der intensiven Beratung konnten auf Basis der pH-Daten schnell Stellschrauben zur Verbesserung ausgemacht werden. Besonders auffällig waren etwa die Schnittlängen. Durch eine Umstellung der Ernte- und Häckselkette wurde die Futterstruktur verbessert. „Wir haben den ersten Schnitt auf 8 mm und den zweiten Schnitt auf 7 mm gehäckselt, beim Silomais ebenfalls sehr kurz gefahren und besonders auf die Stärkeverdaulichkeit geachtet“, erklärt Thomas Lück. Diese Maßnahmen führten bereits nach wenigen Monaten zu einer deutlichen Leistungssteigerung: Die Milchleistung stieg um mehr als 5%.

Dank der präzisen pH-Überwachung und der konsequenten Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen arbeitet die Milchviehanlage heute auf einem noch höheren Niveau. Das nächste
Ziel: weitere 2% Milchleistungssteigerung – und das mit gesunden, leistungsstarken Kühen.

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