Dennis Haß
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- Schleswig-Holstein
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- 280 Kühe
Dennis Haß führt zusammen mit seinem Bruder und seinem Vater den Milchviehbetrieb der Milch und Mehr GbR in Schleswig-Holstein. Seit 2022 setzen sie smaXtec für ihre knapp 280 Kühe ein – ein Schritt, der viel verändert hat: „Wir wissen jetzt, wann eine Kuh krank wird und müssen nicht mehr so lange warten, bis man es ihr ansieht.“
Ursprünglich war die Familie auf der Suche nach einem System zur Brunsterkennung. Warum sie sich für smaXtec entschieden haben? „Ich fand es beeindruckend, die Daten direkt aus dem Inneren der Kuh zu bekommen – ohne dass äußere Umweltfaktoren wie Sonneneinstrahlung auf Ohr- oder Halsmarken die Messung beeinflussen“, berichtet Dennis Haß.
„Ich konnte über 50 % der Mastitis-Fälle frühzeitig verhindern.“
„Wir hatten immer Probleme mit Mastitis. Ich wollte früh erkennen, wenn eine Kuh eine Euterentzündung hat, um rechtzeitig mit milderen Mitteln eingreifen zu können“, so Dennis Haß. Der entscheidende Parameter dafür ist die Messung der inneren Körpertemperatur.
„Oft sieht man es der Kuh noch gar nicht an – sie zeigt keine Flocken und hat scheinbar voll Milch. Ohne die Temperaturmeldung wäre ich nie auf den Verdacht gekommen, dass das Tier krank sein könnte. Erst der Schalmtest bestätigt dann, dass die Kuh tatsächlich Mastitis hat und eine erhöhte Zellzahl aufweist“, erzählt Dennis Haß. Dank der frühen Meldung kann der Landwirt rasch reagieren: „Ich setze homöopathische Mittel ein, noch bevor Antibiotika notwendig werden. So konnte ich bereits über 50 % der Mastitis-Fälle frühzeitig verhindern, bevor sie überhaupt ausgebrochen sind.“
Reproduktion: „Wir verlassen uns komplett auf das System.“
Das smaXtec System zeigt den optimalen Besamungszeitpunkt an, sodass Dennis Haß flexibel morgens, mittags oder abends besamen kann. Dadurch entfällt die aufwändige Brunstbeobachtung, die früher bis zu fünfmal täglich nötig war: „Wir verlassen uns komplett auf das System. Wir messen kein Fieber und beobachten die Tiere nicht mehr. Stattdessen schauen wir uns einfach morgens zehn Minuten die Listen am PC an.“
Das System ermöglicht es Dennis Haß, die Zwischenkalbezeit zu verlängern, ohne die Brunst zu verpassen. „Je später ich eine Kuh besame, desto länger bleibt sie in der Hochleistungsphase und gibt mehr Milch“, erklärt der Landwirt. Das hilft ihm, die Milchproduktion effizienter zu gestalten und gleichzeitig das Wohl seiner Tiere im Blick zu haben. Dank smaXtec konnte er die Herdenleistung in den letzten zwei Jahren um etwa 900 Liter steigern.
Abkalbungen im Griff: Sicher & zuverlässig
Für Dennis Haß ist das System insbesondere rund um die Abkalbung unverzichtbar. „Ich möchte keine Abkalbung mehr ohne smaXtec durchführen. Ich weiß genau, wann die Kuh kalbt und sehe, wenn sie nach der Geburt Untertemperatur hat – dann muss ich sofort reagieren“, erklärt der Landwirt. „Früher haben wir der Kuh nach jeder dritten Abkalbung prophylaktisch eine Infusion gegeben. Heute kann ich sagen: Sie hat keine kalten Ohren, keine Untertemperatur, es geht ihr gut – ich lasse sie einfach in Ruhe.“
Eine Herde ohne smaXtec? Unvorstellbar!
Im Arbeitsalltag schätzt Dennis Haß besonders die Unterstützung des smaXtec-Beratungsteams: „Wann immer ich Hilfe brauche, ist jemand schnell erreichbar. Das klappt wirklich gut! Bei konkreten Problemen bekomme ich hilfreiche Tipps, wie ich die Graphen richtig lese und die Krankheit frühzeitig erkennen kann.“
Diese schnelle Hilfe hat ihm das Vertrauen in das System weiter gestärkt. „Ich würde smaXtec jederzeit weiterempfehlen – und habe es auch schon getan. Ohne das System wüsste ich nicht, wie ich einige Herausforderungen bewältigen könnte. Eine Herde ohne smaXtec kann ich mir heute nicht mehr vorstellen.“