Mastitis erkennen, bevor es teuer wird

Kuh und Euter

Milchverlust, Fruchtbarkeitsprobleme, Tierarztkosten: Das sind die realen Folgen einer Mastitis. Klinische Fälle können schnell Kosten von bis zu 750 € pro Kuh verursachen. smaXtec erkennt Mastitis noch bevor Symptome sichtbar sind – und schützt so Ihre Kühe, Ihre Nerven und Ihren Geldbeutel.

Mastitis verursacht immer wieder großen wirtschaftlichen Schaden in Milchviehbetrieben. Bis zu 50 % der Tiere einer Kuhherde erkranken jährlich an Mastitis. Aktuelle Forschung zeigt, dass sogar 29 % aller europäischen und 22 % aller nordamerikanischen Kühe von der klinischen Form betroffen sind. Zusätzlich ist Mastitis für bis zu 70 % aller wirtschaftlichen Verluste in Milchviehbetrieben verantwortlich. Denn erkrankte Kühe fallen durch eine geringere Milchleistung auf – sowohl in der aktuellen als auch in der Folgelaktation. Mastitis ist außerdem einer der drei wichtigsten Abgangsgründe bei Milchkühen.

Weniger Milch, hohe Verluste

Je nach Zeitpunkt der Infektion verliert eine Kuh durchschnittlich 2,5 kg Milch pro Tag – das macht bis zu 550 kg über die gesamte Laktation. Aber nicht nur die Milchleistung leidet unter Mastitis, auch die Fruchtbarkeit ist betroffen. Im Schnitt dauert es 40 Tage länger, bis eine mastitiskranke Kuh wieder trächtig wird.

Wer bei Mastitisfällen früh reagiert, spart also viel Zeit und Geld. smaXtec mit der innovativen TruAdvice®-Technologie hilft dabei, kranke Tiere noch vor den ersten klinischen Symptomen, wie etwa einer Änderung der Wiederkautätigkeit oder physischen Symptomen am Euter, zu erkennen. Das geht so weit, dass smaXtec Mastitis sogar lange vor Mastitis Stufe 1 erkennt – als einziges System weltweit. Mit der Erkennung von Mastitis Stufe 0 wird das Potential für den Einsatz präventiver Maßnahmen durch die Früherkennung erheblich gesteigert.

smaXtec zeigt eine typische Mastitis-Kurve

Die Folgen von Mastitis

Mastitis wird meist durch bakterielle Erreger wie Streptococcus uberis, Staphylococcus aureus oder das besonders gefährliche E. coli ausgelöst. „Auf den meisten Betrieben ist der Leitkeim mittlerweile ein Umwelt-assoziierter Mastitiserreger“, erklärt Tierarzt Dr. Jonathan Wallis. „Das bedeutet, dass sich die Prävention vor allem auf die Reduzierung einer Erregerübertragung zwischen den Melkzeiten, also Hygiene im Haltungsumfeld, sowie eine optimierte Fütterung zur Stabilisierung des Immunsystems konzentriert.“ Effizientes Herdenmanagement und eine gezielte Eutergesundheitsstrategie sind also entscheidend für einen gewinnbringenden Milchviehbetrieb, denn die Kosten für eine klinische Mastitis belaufen sich je nach Studie und Schweregrad auf 430–750 Euro pro Fall. Und hier kommt smaXtec ins Spiel.

Mögliche Kosten bei klinischer Mastitis

  • Ablieferungssperre für die Dauer der Ausscheidung von Medikamenten
  • Ablieferungssperre für Milch klinisch kranker Tiere
  • Medikamente- und Tierarztkosten
  • Erhöhter Arbeitsaufwand
  • Oft dauerhafte Beeinträchtigung der Milchleistung
  • Abgang erkrankter Kühe
  • Remontierung mit Färsen

Mögliche Kosten bei subklinischer Mastitis

  • Verringerung der Milchleistung
  • Eine Zellzahlerhöhung führt zu einer Wertminderung der Milch
  • Eventuelle Tierarztkosten
  • Abgang erkrankter Kühe
  • Remontierung mit Färsen

Mit smaXtec Mastitis frühestmöglich erkennen

Der typische Mastitis-Verlauf besteht in Form von kurzen Fieberschüben, welche die Entzündung in vielen Fällen bereits einige Tage vor dem Auftreten von Symptomen am Euter ankündigen. Diese charakteristischen Fieberschübe treten bei Mastitis bereits bis zu vier Tage vor sichtbaren klinischen Symptomen auf.

Mastitis tritt meist in Verbindung mit Fieber auf und wir erkennen mit smaXtec das Fieber bevor etwas am Euter erkennbar ist.

Josef Bufler, Landwirt in Bayern

Der smaXtec Bolus misst die innere Körpertemperatur – dank der TruTemp®-Technologie – kontinuierlich direkt im Netzmagen und ist so besonders akkurat (± 0,01 °C Genauigkeit). Dadurch kann bereits bei der ersten Immunreaktion eingegriffen werden. Diese Früherkennung und eine schnelle Behandlung verringern die Anzahl von schweren und mittelschweren Mastitisfällen auf Ihrem Betrieb.

Wird Mastitis ausreichend früh behandelt – etwa direkt nach dem TruAdvice® Mastitis-Alarm – kann eine Verringerung der Antibiotikagabe erreicht werden. Die Mastitis kann stattdessen mit Entzündungshemmern und Schmerzmitteln behandelt werden. Das verhindert Sperrmilch, spart Behandlungskosten und hält die Milchleistung möglichst hoch.

Seit wir smaXtec einsetzen, konnten wir den Einsatz von Antibiotika im Allgemeinen um 80 % reduzieren. Das ist schon sehr beachtlich. Bei Mastitisfällen können wir sogar eine Antibiotikareduzierung von etwa 90 % erreichen. […] Das führt zu weniger Tierarztbesuchen und weniger Tierarztkosten.

Eise Tonnis de Vries, Niederlande

Mit TruAdvice® Krankheiten zuverlässig & frühzeitig erkennen

Wenn der Bolus Unregelmäßigkeiten in der Körpertemperatur verzeichnet und das Muster auf eine Mastitis hindeutet, schlägt die smaXtec TruAdvice®-Technologie Alarm. Sie gibt konkrete Krankheitsverdachtsmeldungen inklusive deren Wahrscheinlichkeit für eine Mastitis an. Das alles geschieht automatisch, ohne dass Sie selbst die Messwerte ständig im Blick behalten müssen. „Wenn wir eine Temperatur-Meldung bekommen, machen wir sofort einen Schalmtest und setzen – wenn nötig – pflanzliche Entzündungshemmer ein. So können wir akute Mastitis Großteiles verhindern, was uns Arbeitsaufwand und Kosten erspart“ bestätigt Julia Stehle, Herdenmanagerin am Betrieb Germann in Baden-Württemberg.

Mit smaXtec erkennen Sie dank der TruTemp®-Technologie und den Krankheitsverdachtsmeldungen durch TruAdvice® Mastitis zum frühestmöglichen Zeitpunkt, nämlich bereits bei der ersten Immunreaktion.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihre Herde mit smaXtec auf das nächste Level zu heben – für gesunde Kühe, weniger Antibiotika und maximale Milchleistung.

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